Gegen Computerviren Prävention betreiben
Allgemein zählen Computerviren zur Malware. dabei wird der Begriff der Computerviren abgegrenzt zu den Computerwürmern und den Trojanern. Heute jedoch sind Computerviren fast vollständig von Computerwürmern verdrängt wurden. Doch noch immer suchen die Antivirenprogramme auch nach den klassischen Charakteristika von Computerviren.
Die komplizierte Computerkrankheit
Bei einem Computervirus handelt es sich um ein sich selbst verbreitendes Computerprogramm, das sich in andere Computerprogramme einschleust, sich reproduziert und auf einem Computer erheblichen Schaden anrichten kann. Es gibt bei den Computerviren auch Klassifizierungen. Und zwar bezogen auf ihre Verbreitungs- und Infektionsfunktion.
Ist der Computervirus in den Computer erst einmal eingedrungen, dann ist seine Verbreitung kaum mehr aufzuhalten. Denn entdeckt werden die Computerviren meist erst recht spät. Denn die Computerviren können nicht kontrollierbare Veränderungen am Status der Hardware (ein Beispiel sind die Netzwerkverbindungen), aber auch am Betriebssystem oder an der Software vornehmen. Diese Schadfunktionen allen Komponenten von einem Computer macht die Computerviren so unkontrollierbar. Der Anwender merkt es meist recht spät, dass sein Computer regelrecht “krank” geworden ist durch den Computervirus.
Diagnose des Krankheitsbildes
Da meist Verschleiß an der Hardware oder auch Fehler bei der Software weil Originalware ausgeschlossen werden können nach den ersten Überlegungen, kommt der Anwender wenn die ersten Fehler aufgetreten sind dem Computervirus bald auf die Schliche. Denn wie sein biologisches Vorbild auch, so nutzt der Computervirus auch die Ressourcen des Wirts, des Computers und verschleißt diese erst einmal. Doch da der Computer sich nicht durch Husten oder durch Nase laufen bemerkbar machen kann, dauert es häufig eine ganz schön lange Zeit, bis die Medizin für den von einem Computervirus befallenen Computer zum Einsatz kommen kann. Dabei werden wie von einem Menschen selbst auch jedoch zunächst einmal harmlose Störungen ignoriert. Geht es jedoch in den Verlust von Daten über, dann ist es schon fast zu spät zu reagieren. Dabei hat wie auch beim Menschen das Immunsystem des Wirts, das verwendete Betriebssystem des Computers in diesem Fall großen Einfluss darauf, wie hoch die Gefahr einer “Virusinfektion” ist. Und natürlich auch ob es zu einer systemweiten “Infektion” kommen kann. Es ist jedoch so, dass alle Betriebssysteme anfällig sind. Denn alle erlauben es Programmen eine Datei zu ändern, also zu manipulieren.
Prävention
Wie auch beim Menschen in Hinsicht auf die Infektionsgefahr die Unterschiede groß sind, bestehen in den einzelnen Betriebssystemen jede Menge verschiedener Sicherheitssysteme. Und diese machen es schließlich möglich, dass durchaus auch Prävention betrieben werden kann, wenn es um die Abwehr von Computerviren geht. Es kommt hier vor allem auf das Benutzerrechtesystem an. Betriebssysteme ohne jegliche Rechtesysteme sind die gegen Computerviren anfälligsten Systeme. Allerdings wenn der Anwender ausschließlich als Administrator arbeitet, kann das Rechtesystem nicht eingreifen. So sind auch neuere Betriebssysteme durchaus anfällig gegen Computerviren. Das Benutzerrechtesystem ist in dem Fall nicht wirksam, wenn das System ausschließlich in der Standardeinstellung verwendet wird. Arbeitetet jedoch ein Anwender mit einem Benutzerkonto mit eingeschränkten Rechten arbeitet, dann können sich Computerviren nur auf den Dateien verbreiten, für die auch der Anwender die entsprechenden Rechte für eine Veränderung besitzt. Auf jeden Fall ist angeraten, den Computer hin und wieder bzw. regelmäßig von einem aktuellen Antivirenprogramm überprüfen zu lassen.
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