Antivirusprogramme helfen Viren und Würmer aufzuspüren

Bei einem Antivirenprogramm handelt es sich um eine Software, deren Aufgabe es ist bekannte Computerviren, Computerwürmer und andere Schadprogramme, zu denen auch Trojanische Pferde gehören. Die Antivirenprogramme blockieren und beseitigen diese Schadprogramme.

Notwendigkeit der Entwicklung

Den Antivirenprogrammen liegen natürlich zahlreiche Theorien zugrunde. Schon 1984 hatte Fred Cohen seine Arbeiten zum Thema „Computerviren“ öffentlich gemacht. Daraus entwickelte er einige Jahre später seine Strategien zur Virenbekämpfung. Diese bildeten schließlich die Grundlage für die späteren Antivirenprogramme, deren Entwicklung bzw. Weiterentwicklung auch heute noch stetig vorangetrieben wird. Aufgekommen sind die ersten Antivirenprogramme in der Mitte der 1980er Jahre. Das heißt jemand, der erste Anfang der 1990er Jahre sich mit dem Thema Computer befasste, als auch das Internet aufkam, wusste schon von der Existenz der Computerviren. Diese wurden jedoch anfänglich nur über Datenträger wie Disketten übertragen von einem Wirt zum anderen. Auch CDs und DVDs können heute noch Schadprogramme auf sich gespeichert haben. Später kam jedoch auch recht schnell das Internet hinzu. Doch damals war die Notwendigkeit der Entwicklung der Antivirenprogramme bereits bekannt und schon im vollem Gange. Doch mit dem Auftauchen der Antivirenprogramme tauchten auch immer mehr Computerviren auf. Irgendwann wurde es notwendig die Antivirenprogramme auch auf die Computerwürmer und die Trojaner auszuweiten. Denn auch diese Schadprogramme nahmen rasant zu.
Antivirenprogramme wurden mit der Zeit immer wichtiger. Befriedigt werden müssen heute auch jede Menge Dateitypen, die mit der Hilfe der Programmen durchsucht werden können nach Malware. Denn die Viren, Würmen und Trojaner verstecken sich in den unterschiedlichsten Programmen. Eine sehr große Gefahr stellte die Verwendung von Makros in Textverarbeitungsprogrammen dar. Auch diese kann jedoch durch die Antivirenprogramme durchsucht werden nach Schädlingen, die auf dem Computer nichts zu suchen haben. Ein sehr wichtiger Bestandteil der Handhabe bzw. dem Umgang mit den Antivirenprogrammen ist die stetige Aktualisierung. Denn es werden immer neue Computerwürmer, Trojaner und andere Malware eingestellt und aus diesem Grund werden auch die Antivirenprogramme immer wieder aktualisiert.

Antivirenprogramm kaufen oder doch Freeware

Dass ein Schutz des Computers durch Antivirenprogramme nicht einmal was kosten muss, das belegen die zahlreichen Freeware-Angebote. Diese stehen kostenlos im Internet parat. Doch selbst hier ist darauf zu achten, dass man sich nicht aus Versehen mit dem Programm auch ein Schadprogramm herunterlädt. Aus diesem Grund ist natürlich auch hier darauf zu achten, dass man nur Seiten aufsucht, von denen man sicher sein kann, dass man Programme erhält, die auch garantiert “schädlingsfrei” sind. Doch die Webseiten der Hersteller der Antivirenprogramme sind natürlich hervorragend geschützt. Das heißt geht man über diese lädt man sich mit Sicherheit keinen Virus herunter, der den Computer schließlich schachmatt legt.

Wie funktioniert ein Antivirenprogramm ?

Die Vorgehensweise von einem Antivirenprogramm ist im Übrigen sehr einfach: Zunächst scannt das Programm den Computer nach Viren, Trojanern und Würmern und gleicht diese mit der vorhandenen Viren-Datenbank ab, die natürlich stetig aktualisiert wird. Durch das regelmäßige Update wird gewährleistet, dass auch neuartige bzw. unbekannte Viren, Trojaner und Würmer “bekämpft”, sprich durch den Scan gefunden und entfernt werden können. Doch allmächtig sind auch Antivirenprogramme meist nicht. Denn einige der Viren, vor allem Rootkits tarnen sich zum Teil so gut, dass diese von Antivirenprogrammen fast nicht identifiziert und daher auch nicht gelöscht werden können.

Foto almagami Fotolia

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